Hallig Langeneß – So weit das Auge reicht

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Langeneß, 2009, Pastell, 12×34cm
© Astrid Volquardsen

Die nordfriesische Küste mit seinen Inseln und Halligen ist geprägt vom stetigen Wandel der Landschaft. Fluten tragen an einem Ort Land ab und woanders wieder auf. Letztendlich sind auch so die Halligen entstanden. Ursprünglich war dieses Gebiet eine Moorlandschaft. Durch Landsenkungen, dem Ansteigen des Meeresspiegels sowie durch das Wechselspiel der Gezeiten und Sturmfluten hat die nordfriesische Küste ihr heutiges Gesicht erhalten.

Das besondere an den Halligen ist, dass bei Sturmfluten »Land unter« ist und nur die Häuser auf ihren Warften aus dem Wasser schauen. Dieser Gedanke löst bei den Touristen ein wohliges Gruseln aus. Wenn man die Fotos der Warften bei Sturmflut sieht, fragt man sich schon, wie das wohl wirklich ist.

Da je nach Hallig durchaus schon 5-7 mal im Jahr Land unter ist, gibt es auf den Fennen (Weiden) keine Bäume, Sträucher oder Knicke. Die wenigen Bäume, die auf einer Hallig zu finden sind, stehen in unmittelbarer Nähe zu den Häusern.
Da die Halligen, wenn überhaupt, nur von kleinen Sommerdeichen geschützt sind, kann der Besucher sein Auge in weite Fernen schweifen lassen.
Langeneß ist die größte der 10 Halligen. Auffallend im Vergleich zu den anderen Halligen sind die vielen natürlichen Gräben und Wasserläufe. Malerisch gespickt mit vielen, vielen Zaunpfählen – soweit das Auge reicht!

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