Plein Air: Kurz nach Sonnenaufgang (Blick zur Lombardsbrücke)

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Foto: (c) Marc Volquardsen 2017

Schnee produziert immer eine besondere Stimmung, auch wenn er nicht unmittelbar zu sehen ist, so spiegelt es sich doch in den Farben der Landschaft wieder. Heute morgen habe ich bereits ab 7:30 in den Sonnenaufgang reingemalt, aber dann aufgehört, weil sich die Lichtstimmung schon zu sehr verändert hatte. Das Bild plane ich im Atelier fertig zustellen.

Bei meinem zweiten Bild  wurde es heller und die Bewölkung zog zu und ein letzter Streifen Licht zeigte sich am Himmel. Nun gilt es, besonders schnell die Farben und Flächen zu setzen und bloß nicht mehr rumzufummeln. Spannend finde ich, wie sich die Lichtverhältnisse durch den Streifen Schnee am Ufer der Lombardsbrücke verändern. Da möchte ich eigentlich  nochmal ran und es ein wenig, gaaanz vorsichtig nachbessern. Wahrscheinlich werde ich eines Besseren belehrt werden.

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Kurz nach Sonnenaufgang, 18×24cm, Öl auf MDF, 2017, Astrid Volquardsen

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Darf ich vorstellen: Charlie

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Wir spielen wilder Hund. Super geeignet um sich aufzuwärmen.

An meine Kursteilnehmer für die Pastellkurse im März: Ich bin wieder gesund und munter und während der kommenden Woche erhaltet ihr alle eure Materiallisten und beantworte all eure Fragen.

Danke für eure Geduld.

Wer noch Lust hat: Es gibt noch ein paar wenige freie Plätze im Kurs Freie Pastellmalerei.

Übrigens: Ich bin jetzt auch auf Instagram. Facebook gibt mir nach meinem Gefühl zu sehr vor, was ich sehen soll, bzw. von mir gesehen werden soll. Nur 7 % meiner Follower sehen auch meine Beiträge.

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Wintermorgen (Blick zur Lombardsbrücke)

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Wintermorgen (15x30 - Öl auf MDF)

Wintermorgen (Blick zur Lombardsbrücke), 15×30cm, Öl auf MDF, Bord, 2017, Astrid Volquardsen

Ohne Rahmung 550.- Euro

Es zahlt sich aus immer wieder raus zu gehen und vor Ort zu malen. Irgendwann sind die Stimmungen und das Gefühl für einen Ort so präsent, dass der Pinsel von alleine läuft.

Mein neuer Lieblingsplatz. Die Hunde kennen mich dort mittlerweile und holen sich eine Streicheleinheit ab. Mit den Besitzern schnacke ich dann. Wir Hamburger lieben diesen Blick rüber zur Lombardsbrücke auf die Silhouette der Hamburger Innenstadt.

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Plein Air: Gelbes Licht

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Nach den grauen Tagen über Weihnachten ist es so eine Freude raus zukommen. Auch wenn es ziemlich kalt ist. Gegen kalte Füße helfen übrigens Wärmepads, die man in die Schuhe legen kann.

Als ich heute im Morgengrauen an der Alster eintraf, trällerte dort schon eine Amsel, als ob es bereits Frühling sei. Irgendwie hat er das Sprichwort »Früher Vogel fängt den Wurm« wohl missverstanden. Oder die Amsel hat zu viel Testosteron im Blut.

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Foto: Marc Volquardsen, 2017

Weil sich wieder ein pupsblauer Himmel abzeichnete, ging es zurück in den Alsterpark. Die frühe Morgenlicht Situation stellte mich vor die Herausforderung wie quietschgelb ich den Lichteinfall malen soll. Wieviel Gelb ist zuviel Gelb? Ich habe mich für eine etwas abgemilderte Variante entschieden. Das endgültige Bild habe ich vergessen zu fotografieren. Insofern etwas Geduld, bis ich im Atelier wieder die Studiolampen aufgebaut habe.

 

Auch eine Form von Kunst: Die warme Schokolade im Café danach.

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Foto: Marc Volquardsen, 2017

 

 

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Plein Air: Morgens an der Alster

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Hamburg - Anleger Rabenstraße

Fotografie; Marc Volquardsen, 2016

Was für ein wunderschöner Morgen an der Alster. So friedlich, so stimmungsvoll. Was man hier nicht hört sind die Rufe von hunderten von Krähen, die zu dieser Stunde über die Alster ertönen.

Wichtig ist für mich immer zu aller erst, die Stimmung in einem Bild einzufangen. Bestätigt fühlte ich mich durch ein Interview von Daniel Keys im Plein Air Magazine. Dort bezieht er sich auf einen Workshop mit Jeremy Lipkins, der dort nur kleine Bilder malte (16×20cm). Grund dafür ist der Gesamteindruck einer Stimmung und sich nicht in kleinen Details zu verfangen. Wenn diese Gesamtstimmung stimmt, kann man dies (leicht) auf ein größeres Bild übertragen.

Das soll mein Motto für 2017 werden. Bei der Kälte bleiben die Details eh auf der Strecke.

Astrid Volquardsen - Plein Air an der Außenalster

Foto: Marc Volquardsen, 2016

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Foto: Marc Volquarsden, 2016

 

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Quo Vadis?

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Das zurückliegende Jahr war mit großen künstlerischen Umbrüchen verbunden. Die Reaktionen aus meinem Umfeld waren spannend zu beobachten: Von heftig ablehnend, über vorsichtig betrachtend, bis ermutigend, zu begeisternd.

Das offenbart tiefe Einblicke in die menschliche Seele. In meine eigene und in die der anderen. Meine größte Lektion, die ich dieses Jahr aus einem neuen Blickwinkel gelernt habe:

Gib niemals auf. Vielleicht brauchst du nur eine Pause und musst durchatmen. Vielleicht musst du dein Ziel neu ausrichten, aber gib niemals auf.

Lege deinen Fokus auf deine eigene künstlerische Entwicklung und lasse die Leute am Wegessrand zurück, die deine Entwicklung  nicht verstehen oder nachvollziehen können.  Die vernichtende schwarz/weiß Haltung finde ich äußerst einschränkend. Für mich als auch für die Leute selbst. Ich glaube, durch dieses Haltung berauben sich die Menschen ein Stück Lebensqualität.

Es lehrt mich, wie wichtig es ist, offen für alles zu sein und den Leuten mit der gleichen Offenheit zu begegnen.

Mich hat jemand neulich gefragt, was meine Lebensaufgabe sei und ich habe spontan geantwortet: Ich helfe den Leuten eine eigene authentische künstlerische Stimme zu entwickeln. Sich mit seiner Stimme nicht hinter irgend jemand verstecken zu müssen. Nicht bemüht sein etwas darstellen zu müssen, was man nicht ist. Einfach du sein. Sich entwickeln zu dürfen auf dem ihm eigenen Weg.

 

Zwei Interviews ergänzen meine Sichtweise. Die britische Schauspielerin Hellen Mirren hat den Standpunkt entwickelt, dass

»man Leuten nicht erlauben sollte, Regeln für einen zu machen. Mache deine eigenen Regeln. Mit zunehmenden Alter realisierte ich, dass es eigentlich gar keine Regeln gibt. Durchbricht man das Regelkonstrukt, fällt die Welt nicht auseinander. Es ist wirklich eine gute Idee aus seinen eigenen Regeln auszubrechen.«

Und dann gibt es den blinden Bergsteiger Erik Weihenmayer, der als erster blinder Mensch den Mount Everest erklommen hat. Seine Worte berühren mich zutiefst.

»Ich sammle gerne Erfahrungen und sauge so viel wie möglich in mir auf. Wenn ich klettere, ist der Teil, der mir am meisten Angst macht, der Teil, wo ich meine Hand ausstrecke und ich mir nicht sicher bin, was ich finden werde. Ich hoffe und bete, dass es das ist, wonach ich suche. Diese Angst vor dem  Ausstrecken lähmt viele Leute bis zu dem Punkt, dass sie sich dagegen entscheiden, sich überhaupt im Leben auszustrecken. Die großartigsten Dinge sind mir passiert, weil ich mich in das Unbekannte trotz meiner Angst begeben habe.«

 

Dieses letzte Jahr hat mich auch nochmal gelehrt meinen Fokus zu verschärfen auf das, was ich wirklich will und in Demut zu ertragen, wenn es nicht so läuft. Es hat auch so viel Freude gebracht und positive Veränderungen. 2016 war ein richtig gutes Jahr!

Und 2017 wird noch besser werden.

Natürlich arbeite ich wieder an einer Ausstellung und die Ideen prasseln nur so herein. Es wird um Hamburg in der Morgen-und Abenddämmerung gehen. Absolut spannend in der Umsetzung und ich werde dazu auf meinem Blog berichten.

Die Reise über den großen Teich ist gebucht, um an einen Ölmalworkshop teilzunehmen. Mehr dazu zum gegebenen Zeitpunkt.

Unter Dach und Fach ist auch eine Pastell Malreise zum Plein Air Malen nach Rügen Im Mai, die ich leiten werde. Es bringt so viel Freude dort draußen zu sein und ich werde mein Wissen gerne weitergeben. Rügen im Mai ist der absolute Hammer. Da leuchten die Rapsfelder und die Kreiden gleich mit.

Es laufen auch wieder Pastell Kurse in Hamburg im März. Aufgrund verschiedener Anfragen möchte ich nochmal die Anforderungen an die Kurse klarstellen. Es darf und kann jeder,egal welches Können er hat, teilnehmen. Nur die absoluten Anfänger, die kaum etwas gemacht haben, bitte ich in die Tonwertkurse zu kommen. Es hilft auch, wenn man bei den Freien Pastellmalern ein etwas größeres Kreidenset als 20 Jaxel Farben hat. Aber ich werde mich nie darüber erheben, wie viel oder wenig jemand kann. Ich sehe die Leute immer in ihrer Entwicklung und suche mit ihnen gemeinsam nach Mitteln und Wegen ihren künstlerischen Ausdruck zu fördern. Wem ich dabei helfen darf und wer mit anderen das Abenteuer Pastell erleben möchte, es sind noch ein paar wenige Plätze im März frei.

Ich freue mich so sehr auf meine künstlerische Weiterentwicklung. Mir ist sehr bewusst, wie privilegiert ich in der heutigen Zeit bin ein Leben als Künstlerin führen zu können und eine unendliche Freude damit zu verbinden. Egal ob in Öl oder Pastell.

Zutiefst dankbar bin ich den Menschen, die mir in diesem Jahr begegnet sind und schaue mit Vorfreude auf die Begegnungen im Jahr 2017.

 

motto2017

 

 

 

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Vorbereitungen, Öl auf Hartfaser

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Ewerfüher - Öl auf Hartfaser

Vorbereitungen, 13×13cm, Öl auf Hartfaser,
Astrid Volquardsen, 2016,
180.- Euro mit Schattenfuge

Der historische Nachbau des Vierlanänder Ewers bietet so manchen tollen Blickwinckel. Gerade auch durch die historischen Kostüme.

Vorbereitungen - Öl auf Hartfaser in Schattenfuge

Das Bild ist jetzt im Shop erhältlich und kann für 180.- Euro  direkt erworben werden. Inkl. Schattenfuge und Versand innerhalb Deutschlands, mit zweiwöchigem Rückgaberecht bei Nichtgefallen.

Sie können als Zahlungsart direkt wählen aus Überweisung, Kreditkarte oder Paypal.

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Neu im Shop: Marktfrau, Öl auf Hartfaser

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Marktfrau; 13×13cm, Öl auf Hartfser, 2016, Astrid Volquardsen

Während meiner letzten Ausstellung habe ich anhand einer Demo meine Vorgehensweise erläutert und zu Ende gemalt.

Die Demo zeigt eine Marktfrau aus den Vierlanden im historischen Kostüm. Zum ersten Mal fand in diesem Jahr im alten Sandtorhafen das Hafenfest statt, unter anderem mit verschiedenen historischen Schiffen. Darunter auch ein historischer Nachbau eines eines typischen Vierländischen Gemüse Ewers 

Die Besatzung nutzte den Sonntag und verkaufte Blumen, Marmeladen und Apfelsaft aus den Vierlanden. Sehr stimmungsvoll.

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Das Bild ist jetzt im Shop erhältlich und kann für 180.- Euro  direkt erworben werden. Inkl. Schattenfuge und Versand innerhalb Deutschlands, mit zweiwöchigem Rückgaberecht bei Nichtgefallen

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