Dünen der Nordseeküste

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Das Dünenthema lässt mich nicht los.

Worin liegt nur die Faszination? Wenn ich mich einem Dünenübergang näher, kommt in mir immer die Frage auf, wie Himmel und Meer dahinter wohl aussehen. Manchmal verrät mir schon das Rauschen der Brandung, dass ich auf ordentliche Wellen hoffen darf. Mir kann es in diesen Augenblicken nicht schnell genug gehen, bis ich das Meer erblicken kann. Der Sand ist schwergängig und manchmal leuchtet er weiß wie Schnee.

Zum Weststrand, 2008, Pastellkreide, 13×21 cm

Mittlerweile habe ich viele verschiedene Strandübergänge in den Dünen skizziert.
Heute sind viele Übergänge, verständlicherweise, aus Küstenschutzmaßnahmen »gezähmt« worden. In mir trage ich aber meine Kindheitserinnerungen, in denen die Dünen wilder sind.

Ich kann nicht völlig aus der Vorstellung heraus arbeiten. Das Ausgangsmotiv ist real, aber die Erinnerungen und das Gefühl fließen in meine Arbeit mit ein. Zudem verselbstständigen sich die Bildideen durch Kurzskizzen, sogenannte »Notans«, in denen ich ich Verteilung der Formen und Tonwerte und des Lichteinfalls ausprobiere:

Grobe Notans

Während des Malprozesses kann sich manchmal ein Bild auch weiter von der Skizze entfernen, aber das ist ja gerade auch das Spannende an der Malerei. Wie letztendlich die Farben auf meinem Papier miteinander reagieren und agieren ist immer wieder eine aufrgende und spannende Reise.

All das fließt in ein Bild mit ein – es gibt bei meinen Pastellbildern also nicht die Vorlage, die eins zu eins umgesetzt wird. Dennoch stelle ich immer wieder erstaunt fest, das Betrachter das Gefühl haben, dass die Örtlichkeit von mir genauso festgehalten ist, wie sie sie kennen.

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