Winter(un)freuden

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Letzten Freitag ging es wieder an die Alster zum Plein Air malen und am Tag vorher ahnte ich bereits böses. Der Ostwind frischte auf. Ostwind bedeutet bei uns arktische oder sibirische Kälte. Nicht gut. Obwohl wir nur -2 Grad hatten kühlt der Wind bei diesen Temperaturen extrem aus.

Um es mal mit meiner norddeutschen Direktheit auszudrücken: Es war Schweinebackenarschkalt. Mehr Schweinebacke geht nicht. Der kalte Wind hat sogar Einfluss auf die Konsistenz der Farben. Super zäh zu malen.

Heute morgen lauschte ich dem Podcast mit Mary Pellis und Eric Roads  »On painting what moves your soul«. An verschiedenen Stellen rief es eine tiefe Resonanz in mir hervor:

»Gehe raus und mache kleine Studien und reihe sie auf. Du wirst erkennen, was es genau ist, das dich in der Natur begeistert. Diese Bilder haben eine kraftvollere Form, eine wunderschöne Linie oder eine kraftvoller Tonalität.«

Bei Zeitmangel kommt es zu dieser Situation, wo sich der »Intellekt ausstellt und man nur noch intuitiv malt.« (Mary Pellis)

Kälte funktioniert auch. Diese Ölbild musste ich vorzeitig beenden, aber es übt ungemein in kurzer Zeit etwas festzuhalten.

 

 

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Foto: Astrid Volquardsen, 2017

 

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Kalter Wind, 18×24cm, Öl auf MDF, Astrid Volquardsen, 2017

 

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Detail aus »Kalter Wind« Foto: Astrid Volquardsen, 2017

Ich gebe zu die Autos auf der Lombardsbrücke haben es mir angetan.

 

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