Passepartout : Eine Entscheidung für Qualität

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Durch technische Entwicklungen in der Papierherstellung im 19. Jahrhundert wurde diese für die sogenannte Massenleimung tauglich gemacht. Was auf der einen Seite ein Segen war, stellte sich schnell als Nachteil heraus. Der Einsatz von anderen als bis dahin verwendeten Inhaltsstoffen bewirkte  chemische Reaktionen innerhalb des Papieres, die Säuren freisetzen und das Papier zerstören.

Säuren oder Säurereste im Papier bewirken in Verbindung mit äußeren Einflüssen, wie Feuchtigkeit, Temperatur, UV-Licht und zahlreich vorhandenen Schadstoffen aus der Luft, wie Schwefeldioxid, Stickoxid, Ozon u.a. den viel diskutierten und gefährlichen Säurefraß bei Papier. Das Papier wird brüchig, gelblich, braun und fällt auseinander.

Im Gutenbergblog wird anschaulich erläutert, wie und warum es zum Säurefraß von Papier kommt.

Wegen dieser Problematik ist es daher von höchster Wichtigkeit, das Passepartouts säurefrei sind, denn der Säurefraß würde auch auf die Bilder übergehen.

Mit der Firma Klug-Conservations habe ich einen vertrauensvollen Partner gefunden, der auf höchste Qualität setzt und sich zum Firmenmotto gemacht hat: »Das Bewahren von Kulturgut für die nächste Generation.«
Neben den konservierenden Eigenschaften besticht vor allen Dingen auch die Verarbeitung. Saubere und präzise Schrägschnitte und Kantenverläufe ergänzen den Gesamteindruck meiner Pastelle.

Passepartout (I)

© Astrid Volquardsen 2014

Hier zwei Beispiele von den Ecken des Passepartouts. Sauber geschnittene Ecken, ohne das diese Schnittfläche darüber hinausläuft.

Passepartout (II)

© Astrid Volquardsen 2014

Passepartout (III)

© Astrid Volquardsen 2014

Gerade Verläufe der Schrägschnitte und keine Wellenbögen.

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