Beiträge mit Stichwort »Paris«:

Jardin du Luxembourg

29. Mai 2012 - 20:27

Inmitten von Paris liegt die grüne Oase des Jardin du Luxembourg, wohin es viele Pariser bei gutem Wetter aus den umliegenden Wohnvierteln zieht.

Jardin du Luxembourg1

© Astrid Volquardsen

Die Schachspieler ziehen sich unter die Pagode zurück, benutzen die Stühle als Tisch und sind tief versunken in ihre nächsten Schachzüge.

Der Schachspieler
Der Schachspieler, 13×13 xm, 2012
150 Euro
© Astrid Volquardsen

 

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Paris – Academie de Grand Chaumiere

24. Mai 2012 - 8:02

In Paris gab und gibt es verschiedene offene Kunstschulen, wie zum Beispiel die Akademie de Grand Chaumiere. Diese zeichnen sich durch keinen festen Schulungsaufbau aus, sondern jeder, der gerne zeichnen oder malen möchte kann sich dort Wochen-, Tages-, oder Stundenweise einschreiben. Wir haben an einem Samstagnachmittag 4 Stunden lang beim Aktzeichnen teilgenommen. Einfach hingehen, 18 Euro zahlen und eintauchen in die Welt des konzentrierten Zeichnens. Auffallend ist die Qualität der Teilnehmer und das sehr ruhige, sehr konzentrierte Arbeiten. Da wird nicht geredet oder in den Sachen rumgewühlt, sondern still gearbeitet. Das Modell hat tolle und abwechslungsreiche Posen ohne Wackler gehalten.
Warum kann es so etwas nicht in Deutschland geben? Wer in Paris ist und gerne mal teilnehmen möchte, sollte ungefähr 40 Minuten vor Beginn da sein, da die besten Plätze dann schon belegt sind.

Academie de grand Chaumiere (1)

© Astrid Volquardsen

Academie de grand Chaumiere (2)

© Astrid Volquardsen

Academie de grand Chaumiere (3)

© Astrid Volquardsen

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LES DEUX MAGOTS

20. Mai 2012 - 19:39

LES DEUX MAGOTS

LES DEUX MAGOTS, Skizzenbuch, 19,5 x 14 cm, 2012
© Astrid Volquardsen

Entspanntes Skizzieren letzte Woche in Paris. In den Straßenkaffees genießen die Leute die erste warme Sonne seit langem. Es ist eine Melange aus Sehen und Gesehen werden, in Ruhe Zeitung lesen oder mit Freunden im fröhlichen Miteinander einen Kaffee trinken.

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Degas und der Akt – Ausstellung in Paris

17. Mai 2012 - 20:37

Degas Sketchbook

Zur Zeit läuft im Musee d’Orsay in Paris eine Sonderausstellung zu Degas und seinen Aktbildern. In dieser exzellenten Ausstellung wird die Entwicklung Degas  von den traditionellen Aktstudien zu seinen modernen Darstellungen des weiblichen Körpers in Alltagszenen aufgezeigt. Es offenbart sich wieder, was für ein hervorragender Künstler er war. Als junger Student traf Degas auf den von ihm sehr bewunderten französichen Maler Ingres und fragte ihn um Rat. Ingres sagte zu ihm: »Zeichen Sie Linien, junger Mann, zeichnen Sie Linien, entweder nach der Natur oder aus der Erinnerung. Dann werden Sie ein guter Künstler werden.« Degas hat diesen Rat beherzigt und galt bei seinen Zeitgenossen als ein unachgiebiger und ausdauernder Zeichner und Maler. Wo man wieder sieht, dass all dieses Können nicht vom Himmel gefallen ist, sondern mit Fleiß zu tun hatte.

In dieser Ausstellung waren Degas Monotypien eine Offenbarung für mich. Die Monotypie ist ein Druckverfahren, bei dem auf einer Glas- oder Metallplatte Farbe aufgetragen und mittels Presse oder Hand ein Druck (Monotypie) angefertigt wird. Degas hat dafür Tinte oder Druckerschärze benutzt. Diese Monotypien hatten für ihn als  künstlerisches Mittel einen ebenso hohen Stellenwert bei wie das Pastell. Er hat diese schwarz/weiß Monotypien so sehr geschätzt, »dass wenn er nochmal leben könnte, würde er nichts anderes außer schwarz/weiß machen. Schwarz und Weiß sind ausreichend, um ein Meisterwerk herzustellen«. Seine zahlreichen Monotypien in der Ausstellung geben ihm Recht.

Einige dieser Drucke hat Degas mit Pastellen übermalt, wie im unteren Beispiel zu sehen. Degas benutzte die französichen Pastelle der Firma Roche, über die ich in einem anderen Blogbeitrag schon mal berichtet habe.

 

Degas - Woman in her bath

Degas - Woman in her bath (Detail)

 

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, neben Französisch auch in Englisch erhältlich.

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Paris

23. November 2010 - 18:00

Skizzenbuch,
2010 © Astrid Volquardsen

Das Wetter war am zweiten Tag in Paris eher bescheiden. Trotzdem strahlt die Stadt mit ihrem Charme und sei es bei einer Bootstour auf der Seine.
Die oberen Skizzen entstanden während der Bootsfahrt.
Die untere Zeichnung skizzierte ich schnell, als ich auf das Boot wartete. Die Regentropfen darauf veranschaulichen sehr schön, was für ein Schmuddelwetter es war.

Skizzenbuch,
2010 © Astrid Volquardsen
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Monet Retrospektive in Paris

22. November 2010 - 19:42
2010 © Astrid Volquardsen


Zur Zeit läuft in Paris eine große Retrospektive mit über 200 Werken von Monet im Grand Palais.
Den Organisatoren ist es gelungen Bilder aus aller Welt zeigen zu können. Darunter auch solche, die lange Zeit nur in Amerika zu betrachten waren.
Die Ausstellung gibt einen wunderbaren Einblick in Monets Schaffensprozeß und beeindruckt durch die große Bandbreite. Beeindruckend sind auch die Besucherzahlen. Circa 7.000 Besucher pro Tag! drängeln sich durch die Räumlichkeiten und hier liegt auch der größte Schwachpunkt der Ausstellung. Vor lauter Menschenmassen kann eine Fernwirkung der Bilder nicht eintreten. Sehr, sehr schade.
Insofern bleibt einen kaum etwas anderes übrig, als die Bilder aus der Nähe zu betrachten und mir wurde erst jetzt so richtig bewußt, worin Monets Stärke liegt: Er zaubert Licht mit einer nicht enden wollenden Variation von gebrochenen Farben und farbigen Grautönen. Reine Farben, setzt er nur sehr sparsam ein und wenn, dann auch sehr bewußt, so dass an dieser Stelle das Meer mit einer Kraft leuchtet….
Farbige Grautöne: eigentlich doch ganz einfach… aber auch nur eigentlich.

2010 © Astrid Volquardsen
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