{"id":1429,"date":"2009-02-01T22:26:00","date_gmt":"2009-02-01T21:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pastellbilder.de\/blog\/2009\/02\/01\/sehen-originale-im-musee-dorsay-paris\/"},"modified":"2014-01-19T12:57:27","modified_gmt":"2014-01-19T11:57:27","slug":"sehen-originale-im-musee-dorsay-paris","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastellbilder.de\/en\/2009\/02\/01\/sehen-originale-im-musee-dorsay-paris\/","title":{"rendered":"Sehen: Originale im Mus\u00e9e d'Orsay \/ Paris"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/www.pastellbilder.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1429\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">German<\/a>. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.<\/p><img id=\"BLOGGER_PHOTO_ID_5292579031567155506\" style=\"text-align: center; margin: 0px auto 10px; width: 600px; display: block; height: 475px;\" src=\"https:\/\/1.bp.blogspot.com\/_9Sn8FyAhaT0\/SXMEloI9wTI\/AAAAAAAAAOg\/yJzXwbzEgUQ\/s1600\/20090115-Paris-183-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/>Durch diverse Medien, die unser Leben umgeben, glauben wir zu wissen, wie Bilder aussehen und wirken.<br \/>\nLange bevor wir das Original betrachtet haben, ist das Urteil gef\u00e4llt. Wir sehen eine Druckversion in einem Buch oder Katalog und der Computerbildschirm liefert uns je nach Farbeinstellung seine Version.<br \/>\nWir erahnen nichts \u00fcber die Wirkung des Farbauftrages oder welchen Einfluss die Gr\u00f6\u00dfe des Bildes auf den Betrachter hat. Feine Farbnuancen, die nur das menschliche Auge wahrnehmen kann, gehen durch kosteng\u00fcnstige Druckverfahren verloren. Gerade diese Nuancen k\u00f6nnen es jedoch sein, die ein Bild dem Betrachter den Atem nehmen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meines letzten Aufenthalts in Paris habe ich mir im Mus\u00e9e d&#8217;Orsay die Sonderausstellung: \u00bb<a class=\"external\" href=\"http:\/\/www.musee-orsay.fr\/index.php?id=649&amp;L=2&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=16509&amp;no_cache=1\" target=\"_blank\">Geheimnis und Leuchtkraft, die 100 sch\u00f6nsten Pastelle des Museums<\/a>\u00ab angesehen.<br \/>\nSchon beim Betreten des ersten Raumes ahnte ich, welche Wellen diese Ausstellung in meiner K\u00fcnstlerseele schlagen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal stand ich einem Original der Pastellmalerin Rosalba Carriera gegen\u00fcber. Anfang des 1800 Jahrhunderts hatte sie einen durchschlagenden Erfolg mit ihren Pastellportraits am k\u00f6niglichen Hof Ludwig des XV.<br \/>\nMir waren ihre Bilder immer ein wenig zu s\u00fc\u00dflich, aber dort vor dem Original verstand ich zum ersten Mal, worin der Reiz ihrer Portraits lag und dass es ihr gelang, diese aristokratische Ausstrahlung einzufangen.<br \/>\nSehr spannend ist auch die Bildoberfl\u00e4che betrachten zu k\u00f6nnen. Carriera muss auf Ingres \u00e4hnlichen Papier gemalt haben und neigte ordentlich zum Verwischen. Bei genauere Betrachtung kann man die daf\u00fcr typischen \u00bbWollm\u00e4use\u00ab auf der Papieroberfl\u00e4che sehen.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten R\u00e4umen folgte die Steigerung \u00fcber Bilder von z. B. Millet oder Mary Cassat, bis mir schlie\u00dflich die Pastelle von Edgar Degas den Atem raubten.<br \/>\nIch warte noch immer auf die Freigabe des Museum f\u00fcr Fotos, die ich dort gemacht habe, so dass ich an dieser Stelle nur auf die entsprechenden Bilder verlinken kann.<br \/>\n(Einfach auf die Bildtitel klicken).<\/p>\n<p>Die Bilder waren so geh\u00e4ngt, dass der Besucher zuerst auf das Bild \u00bb<a class=\"external\" href=\"http:\/\/www.musee-orsay.fr\/de\/info\/gdzoom.html?zoom=1&amp;tx_damzoom_pi1%5Bzoom%5D=fromplan&amp;tx_damzoom_pi1%5BxmlId%5D=002082&amp;tx_damzoom_pi1%5Bback%5D=de%2Fwerkzeuge%2Fplan-salle.html%3Fzsz%3D9\" target=\"_blank\">Danseuse au bouquet, saluant sur la sc\u00e8ne<\/a>\u00ab von 1878< zuging. Erstmals habe ich wirklich verstanden, warum es so h\u00e4ufig in B\u00fcchern und Katalogen abgebildet ist. Bis dahin fand ich es eher \u00f6de und doof. Die beiden orangefarbenen Schirme haben solch eine Strahlkraft, die in jedem Druck verloren gehen, wie die gesamte Lichtsituation \u00fcberhaupt.\n\nSein Bild \u00bb<a class=\"external\" href=\"http:\/\/www.musee-orsay.fr\/de\/info\/gdzoom.html?zoom=1&amp;tx_damzoom_pi1%5Bzoom%5D=fromplan&amp;tx_damzoom_pi1%5BxmlId%5D=129106&amp;tx_damzoom_pi1%5Bback%5D=de%2Fwerkzeuge%2Fplan-salle.html%3Fzsz%3D9\" target=\"_blank\">Danseuses<\/a>\u00ab, welches ich zuvor in keinem Buch gesehen habe, hat bei mir ein absolutes Novum ausgel\u00f6st: Ich war zu Tr\u00e4nen von einem Bild ger\u00fchrt.<br \/>\nDie Farben sind wesentlich w\u00e4rmer, als auf dem Computerbildschirm zu sehen ist und das fantastische Licht geht im Katalog bzw. der Internetdarstellung des Museums leider v\u00f6llig verloren.<\/p>\n<p>In den beiden R\u00e4umen, welche Edgar Degas Bilder gewidmet waren, hielt ich mich \u00fcber drei Stunden auf, habe einfach nur da gesessen und gestaunt.<\/p>\n<p>Nach dem leuchtenden Farbrausch dieser Ausstellung wurde mir wieder sehr bewusst, welch unglaubliche Leuchtkraft Pastelle besitzen, die auch \u00fcber die Jahrhunderte nicht verloren geht.<br \/>\nAnschlie\u00dfend schaute ich mir einige \u00d6lgem\u00e4lde der gro\u00dfen Impressionisten an &#8211; sie konnten mich von ihrer Farbdarstellung nicht so beeindrucken, wie zuvor die Pastelle.<\/p>\n<p>Diese Ausstellung zeigte Pastellbilder, die ausschlie\u00dflich aus den Best\u00e4nden des Museums kommen. Pastellliebhaber, die eine Reise nach Paris unternehmen, k\u00f6nnen s\u00e4mtliche Bilder in der Daueraustellung sehen.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. 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