Beiträge mit Stichwort »Halligen«:

Hamburger Hallig

15. September 2010 - 7:15
Skizzenbuch, Astrid Volquardsen, 2010

Grau, grauer, am grausten…
Das Wetter im Norden kann durchaus ein wahres Grauen sein und gleichzeitig einen besonderen Reiz ausüben. Trotz schlechten Wetters fällt es mir schwer, nicht fasziniertdavon zu sein, zumindest, wenn ich an der See bin.
Den Besuchern auf der Hamburger Hallig ging es im August nicht anders. Es war nun wirklich kein Bilderbuchwetter, doch die tiefziehenden Wolken und Regengüsse, welche das Land im Dunst versinken ließen, hatten einen besonderen Zauber.

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Langeneß-Variationen

26. September 2009 - 17:26

Jeder Föhr- und Amrumurlauber kennt diese Lichtsituation, wenn Langeneß im Gegenlicht seine Warften am Horizont erscheinen läßt.
Diese zwei Beispiele stammen noch aus der Arbeitsphase für die Föhrausstellung im Frühjahr. Dabei variere ich den Lichteinfall und schaue, was sich kompositorisch wie am besten umsetzen läßt.

Blick nach Langeneß II, 2009, Pastell, 8×23cm
© Astrid Volquardsen
verkauft
Blick nach Langeneß III, 2009, Pastell, 8×23cm
© Astrid Volquardsen

Nächste Woche zeige ich mal ganz andere Beispiele zum Thema Variationen und: »Es wird kein Wasser auf den Bildern zu sehen sein!«

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Blick nach Langeneß

5. Juni 2009 - 18:28

Als ich letztes Wochenende auf Föhr die Halligen gemalt hatte, war mir der Himmel ja viel zu blau gewesen und ich habe die Wolken schmerzlich vermisst.

Blick nach Langeneß, 2009, Pastellkreide, 12×34cm
© Astrid Volquardsen
Privatsammlung

Wenn sich die Wolken über den Warften von Langeneß im Gegenlicht türmen und das Wasser in den Augen glitzert, ist der gleiche Blick doch ungemein interessanter.

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Hallig Langeneß

29. April 2009 - 20:49

Blick von Hilligenley, 2009, Pastell, 12×34cm
© Astrid Volquardsen

Langeneß hat mir besonders gut gefallen. Im Gegensatz zur Hallig Hooge ist sie nicht von Touristenströmen überlaufen und ich konnte die Ruhe und Weite der Landschaft genießen.

Meine Empfehlung ist, sich auf einer Hallig für ein paar Tage auf einer Warft einzuquatieren.
Von den erhöhten Warften, sieht man sofort, wie nah man dem Meer ist. Auf Hilligenley sind es an einer Stelle keine 20 Meter bis zum Wasser.

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Hallig Langeneß – So weit das Auge reicht

25. April 2009 - 20:32
Langeneß, 2009, Pastell, 12×34cm
© Astrid Volquardsen

Die nordfriesische Küste mit seinen Inseln und Halligen ist geprägt vom stetigen Wandel der Landschaft. Fluten tragen an einem Ort Land ab und woanders wieder auf. Letztendlich sind auch so die Halligen entstanden. Ursprünglich war dieses Gebiet eine Moorlandschaft. Durch Landsenkungen, dem Ansteigen des Meeresspiegels sowie durch das Wechselspiel der Gezeiten und Sturmfluten hat die nordfriesische Küste ihr heutiges Gesicht erhalten.

Das besondere an den Halligen ist, dass bei Sturmfluten »Land unter« ist und nur die Häuser auf ihren Warften aus dem Wasser schauen. Dieser Gedanke löst bei den Touristen ein wohliges Gruseln aus. Wenn man die Fotos der Warften bei Sturmflut sieht, fragt man sich schon, wie das wohl wirklich ist.

Da je nach Hallig durchaus schon 5-7 mal im Jahr Land unter ist, gibt es auf den Fennen (Weiden) keine Bäume, Sträucher oder Knicke. Die wenigen Bäume, die auf einer Hallig zu finden sind, stehen in unmittelbarer Nähe zu den Häusern.
Da die Halligen, wenn überhaupt, nur von kleinen Sommerdeichen geschützt sind, kann der Besucher sein Auge in weite Fernen schweifen lassen.
Langeneß ist die größte der 10 Halligen. Auffallend im Vergleich zu den anderen Halligen sind die vielen natürlichen Gräben und Wasserläufe. Malerisch gespickt mit vielen, vielen Zaunpfählen – soweit das Auge reicht!

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Hallig Langeneß

21. April 2009 - 7:34
Schlüttsiel, Aquarellskizze auf doree, 2009,
© Astrid Volquardsen

Über Ostern habe ich die Tage auf der Hallig Langeneß verbracht. Was für ein Flecken Erde dieses Land ist!
Am Fähranleger Schlüttsiel zeigte sich die Hallig Oland im Dunst. Es war alles so hell, dass sich mir die Frage beim Skizzieren stellte: Wie bekomme ich möglichst wenig Farbe aufs Papier?
Wir Fahrgäste mussten uns in Geduld üben, da wegen des Ostwindes extrem starkes Niedrigwasser herrschte und die Fähre über eine Stunde vor Schlüttsiel im flachen Fahrwasser lag.
Aber es war warm, alle waren gut gelaunt und entspannt, so dass sich keiner daran störte.

Wir warten, Aquarellskizze auf doree, 2009,
© Astrid Volquardsen

Auf der Warft Hilligenley angekommen konnte ich mein Glück über den Ausblick aus meiner Ferienwohnung kaum fassen: Hallig Hooge ließ grüßen!

Aquarellskizze auf doree, 2009,
© Astrid Volquardsen

Die Pastellbilder muss ich noch fotografieren, dann stelle ich diese ins Blog.

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