Pastell, 12×12cm,2010 © Astrid Volquardsen
Gleicher Ort, einen Tag später. Die Nacht war warm, es hatte geregnet, so dass es am Morgen dunstig war, aber die kalten Farben auf der Wiese fehlten.
Pastell, 12×12cm,Gleicher Ort, einen Tag später. Die Nacht war warm, es hatte geregnet, so dass es am Morgen dunstig war, aber die kalten Farben auf der Wiese fehlten.
Nach dem ersten Frost,Pastell, 13×21cm,Obwohl der Großteil der Bäume seine Blätter verloren hat, geht von der Landschaft noch eine enorme Leuchtkraft aus und ein dunkler, roter Farbton liegt in den Bäumen.
Die Farbimpressionen entstehen immer aus der Erinnerung. Sehr bewusst mache ich kein Foto, sondern memoriere vor Ort, was mir wichtig ist. Dann gehe ich ins Atelier und innerhalb von 15 Minuten muß die Farbimpression fertig sein, sonst verschlimmberssere ich nur das Ergebnis.
Diese Farbimpression entstand nach einer Frostnacht, die hinteren Baumhügel liegen noch im blauen Dunst, der mittlere Bereich ist von warmen Tönen beherrscht, während vorne der Frost alles kalt werden läßt.
Ältere Farbimpressionen findet ihr hier.
Eine weitere Farbimpression aus der Erinnerung. Je häufiger ich das mache, um so mehr genieße ich es.
Studie, Pastell, 10×17cm, 2010, © Astrid VolquardsenUnter der Woche hatten wir echtes Aprilwetter und das ganz große Himmelskino. Vom blauem Himmel bis zu dramatischen Lichteinfällen und dunklen Himmelszenarien war alles vorhanden.
Anbei ein paar weitere Farbimpressionen von diesen Tagen.
Studie, Pastell, 10×17cm, 2010, © Astrid Volquardsen
Studie, Pastell, je 10×17cm, 2010, © Astrid Volquardsen
© Marc VolquardsenDie Idee mit den Monotypien kam mir während eines Besuchs in Paris, als ich mir Pastelle von Edgar Degas anschaute. Ich war überrascht zu erfahren, dass einige seiner Pastelle über Monotypien entstanden sind. Degas trug eine ölhaltige Druckerschwärze auf eine Metallplatte auf und machte mit einer Presse einen Abdruck. Dieser wurde aus einer Mischung von Gouache und Pastell weiterbearbeitet.
Einige seiner Pastelle sind wohl auch direkt über die Ölfarbe aufgetragen worden, was mich doch sehr überrascht hat. Um welche Bilder es sich handelt, weiß ich leider nicht mehr. (Stell dir vor, du bist in Paris und hast Magen- und Darmgrippe).
Diese Monotypien haben mich nicht losgelassen und statt ölhaltiger Druckerschwärzer habe ich Ölfarben von Sennelier benutzt. Diese habe ich auf eine extra Platte aufgetragen, mit Terpentinersatz verdünnt und mit einem Pinsel auf einer Glasscheibe verteilt. Statt einer Presse habe ich eine Farbrolle aus dem Druckbereich angewendet.
Die Zusammensetzung von Ölfarbe und Terpentin habe ich variiert und es scheint so, dass für den weiteren Malprozeß eine stärkere Verdünnung der Farben besser geeignet ist.
Ich habe ungefähr eine Woche die Drucke trocknen lassen, aber bei einem Bild (mit wenig Terpentin verdünnt), zeigen sich bereits leichte Veränderungen. Eigentlich kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Öl ziemlich lange zum Trocknen braucht.
Winterfarbimpressionen I
2010 © Astrid Volquardsen