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Meine Landschaftsbilder entstehen alle auf der Pastel-Card der
Firma Sennelier (350g/qm, säurefrei).
Durch die raue Oberfläche - es fühlt sich wie Schmirgelpapier an -
bleiben die weichen Pastellkreiden besonders gut haften.
Bei den Pastellen bevorzuge ich die sehr weichen Kreiden von Sennelier
aufgrund ihrer starken Leuchtkraft und der großen Farbpalette.
Sennelier bietet heute 525 verschieden Kreiden.
Pro Farbton gibt es bis zu 10 verschiedene Tonwerte.
Das ist bei der Pastelltechnik wichtig, weil sich keine neuen Farben mischen lassen,
wie z.B. bei der Aquarellmalerei. Man kann aber die Farben überlagern, sodass untere Farben hindurchscheinen.
Bei dieser Technik mischen die Augen bis zu einem gewissen Grad die Farben.
In einzelnen Bildern beschränke ich mich meist auf rund 20 Kreiden. So laufe ich nicht Gefahr,
dass ich die Kontrolle über die Farben verliere und das Bild in einem bunten Durcheinander endet.
Für Farbstudien und die Arbeit vor Ort habe ich die Anzahl meiner Kreiden auf 70 reduziert.
Pro Farbe habe ich meist 3 verschiedene Tonwerte in dunkel, mittel und hell dabei.
Um die empfindlichen Kreiden vor Stößen und Nässe zu schützen,
habe ich ein Malkit aus Cordura-Nylon genäht:
Zum Verwischen benutze ich meine Finger, seltener kommen Papierwischer s.g. Torchons oder
Pastellpinsel zum Einsatz, eher für die Korrekturen.
Obwohl in den heutigen Kreiden keine Giftstoffe mehr enthalten sind,
trage ich beim Malen stets Einweghandschuhe aus der Apotheke,
da die Kreiden der Haut viel Feuchtigkeit entziehen.
Bei der Arbeit im Atelier lasse ich einen Luftfilter laufen,
da beim Verwischen oder Entfernen der Kreiden viel Staub aufgewirbelt wird.
Manchmal trage ich zusätzlich einen Mundschutz.
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