Nach vielen Monaten der Vorfreude haben sich meine Malerkollegin Susanne Mull und ich auf den Weg nach Amerika gemacht, um an einem Workshop von Richard McKinley teilzunehmen.
Erheiternd war bereits die Sicherheitskontrolle am Hamburger Flughafen, da ich meine Pastelle mit im Handgepäck hatte. Nachdem der Rucksack durch den Scanner gelaufen war, fragte mich eine Angestellte: »Ist das ihr Rucksack? Was in Gottes Namen transportieren sie da?« Ich muss zugeben der Scan auf dem Bildschirm sah wirklich merkwürdig aus… Das gleiche Spiel dann nochmal in Frankfurt.
11 Stunden Flug sind schon eine recht lange Zeit, doch der Ausblick hat manches entschädigt. Besonders faszinierend ein Blick auf eine Landschaft Kanadas, Yellow Knife, »in the middle of nowhere«, wie der Kapitän sagte.
Die gesamte Anreise verlief super und planmäßig und nach zwei Stunden Autofahrt erreichten wir den wirklich hübschen Küstenort La Conner im Nordwesten der USA. Da dies ja eine Arbeits- und keine Urlaubsmalreise ist, haben wir uns dann zu unserem ersten Arbeitsessen ein nettes Restaurant, direkt am Sund ausgesucht, das Seafoood and Prime Rib House.
Bei Sonnenschein und 23 Grad auf der Terrasse – da geht es der Seele gut!
Nun kämpfen wir mit dem Jetlag und müssen noch 2-3 Stunden durchhalten, bevor wir ins Bett gehen, damit wir uns schnell an die Zeitumstellung gewöhnen und für den Workshop fit sind.


