Beiträge aus »2011«:

Volle Kraft voraus!

31. Dezember 2011 - 17:25

Volle Kraft voraus
Volle Kraft voraus, 13×13 cm, Pastell
© Astrid Volquardsen, 2011
verkauft

Wer hätte gedacht, dass sich mal ein Bildtitel so gut für den Jahreswechsel eignen würde? Wer hautnah miterleben möchte, wie die Schlepper ihre Motoren aufdrehen, sollte im kommenden Jahr Hamburg einen Besuch abstatten.

Wenn ich so das Bild auf dem Bildschirm betrachte, merke ich, wieviel mehr Leuchtkraft ein Pastell hat, wenn man direkt davor steht. Im Original ist es eine kleine rote Farbexplosion!

Das letzte Jahr war voller schöner Erlebnisse und Begebenheiten. Den Abschluss hat ein Besuch bei der schweizer Firma Caran d´Ache gemacht, in deren Produktion ich in der Woche vor Weihnachten reinschnuppern durfte. Caran d´Ache bringt Anfang nächsten Jahres einen neuen Pastellstift auf den Markt, den ich schon mal getestet habe. Über das wie wann wo was berichte ich im neuen Jahr, wenn meine Synapsen sich wieder endgültig erholt haben und es heißt: Volle Kraft voraus!

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Elbaufwärts

18. Dezember 2011 - 19:17

Elbaufwärts»Elbaufwärts«
Pastell, 2011, 20×98 cm, © Astrid Volquardsen

Um das Bild in voller Größe zu sehen, bitte darauf klicken.

An einem der letzten Sommertage dieses Jahres zeigte sich die Elbe von einer sehr sanften und ruhigen Seite. Das dunstige Licht verschluckt viele Farben. Wenn man sich in einem kleinen Boot mitten auf der Elbe befindet, erscheinen mir die Containerschiffe noch größer.

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Weiter Himmel (Triptychon)

12. Dezember 2011 - 17:50

Weiter Himmel (Triptychon)

»Weiter Himmel« (Triptychon)
Pastell, 2011, je 97×35 cm, Astrid Volquardsen

Die letzten Wochen sind von neuen Wegen geprägt gewesen. Es tut gut gewohntes Terrain zu verlassen und sich zum Teil auf Neues einzulassen. In diesem Fall ist nicht das Motiv so sehr neu, aber das Papier. Dabei handelt es sich um ein Papier der Firma Uart, welches auch in größeren Formaten angeboten wird. So sehr ich das Papier von Sennelier schätze, die Papiermaße sind andererseits einschränkend. Ein erstes Beispiel ist das Triptychon »Weiter Himmel«. Zusammengenommen ergibt sich ein Format von 105 x 97 cm.

Astrid im Studio

 

Mit so einem großen Format stellen sich neue Herausforderungen: Das Reinreiben der ersten Pastellschicht ist eine wirkliche körperliche Anstrengung. Ich habe sehr viel mit ausgestrecktem Arm gemalt, um während des Malens einen gewissen Abstand zum Bild zu bekommen. Pastellstriche wirken auf so einem Format anders, als in einem kleinen Bild und der Strich darf gerne grober ausfallen.

 

Um an den oberen Bildrand zu kommen war es manchmal praktischer einen kleinen Tritt zu nehmen, anstatt die Höhe der Staffelei zu verstellen.

Diese Pastelle werden hinter Glas, aber ohne Passepartout gerahmt, so dass man sie direkt nebeneinander aufhängen kann.

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Wetterumschwung

4. Dezember 2011 - 14:39

Wetterumschwung

Wetterumschwung, 45×65cm, Pastell
© Astrid Volquardsen, 2011

Diese Art von Wetter liebe ich so sehr an der Nordseeküste. Wind, Wellen, Wolkenberge und in jeder Minute kann es anfangen zu regnen. Normalerweise ein sehr typisches Frühjahr-oder Herbstwetter, aber dieses Jahr war alles wie in einer verkehrten Welt. Das Frühjahr war so warm und trocken und der blaue Himmel ließ meine Künstlerseele verzweifeln.  Also hoffte ich auf das Herbstwetter, aber bis auf ein paar wenige Tage hat sich der Herbst mit blauem Himmel, Sonne und sehr wenig Regen präsentiert.  Die durchschnittliche Niederschlagsmenge im November beträgt 67 Liter pro Quadratmeter. Dieses Jahr waren es 3 Liter!

Eine Freundin hat mir Fotos vom extremen Niedrigwasser am Rhein geschickt. So langsam meint man doch den Klimawandel zu spüren.

Rhein Niedrigwasser (1) Rhein Niedrigwasser (2)

© Susanne Mull, 2011

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Kehrwieder – Radierung von Friedrich Gocht

27. November 2011 - 21:39

Friedrich Gocht Radierung

Kehrwieder
Radierung von Friedrich Gocht, ca. 1920

Diese Radierung von Friedrich Gocht entstand um 1920 und zeigt einen Schlepper vor der Kehrwieder Spitze im Hamburger Hafen. Gerade, wo ich so viele Schlepper male und skizziere, fällt mir auf, wie sehr sich die Schlepper doch verändert haben.

In Hintergrund sieht man den Kaiserspeicher auf dem Kaiserkai, genau dort, wo heute die Elbphilharmonie entsteht. Der Turm auf dem alten Kaiserspeicher entwickelte sich zu einem Wahrzeichen Hamburgs, weil auf dessen Spitze der so genannte Zeitball befestigt war. Jeden Tag pünktlich um zwölf Uhr wurde der Ball fallen gelassen und die Mannschaften konnten daraufhin ihre eigenen Chronometer stellen. Eine genaue Zeitangabe ist auf See besonders wichtig, um eine exakte Längenbestimmung vornehmen zu können.

Im zweiten Weltkrieg wurden viele der Hafenanlagen zerstört und in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts musste der alte Kaiserspeicher einem neuen Speicher weichen.  Auf Teilen dieses Speichers wird nun die Elbphilharmonie gebaut.

Spannender Weise gibt es ein Projekt des Fördervereins Hamburger Sternwarte e.V., welcher ein Modell des Zeitballs auf einer Finkenwerde Werft nachbauen lassen will.

 

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Roter Schlepper (II)

20. November 2011 - 20:36

Roter Schlepper (II)

Roter Schlepper (II), 13×13cm, Pastell
© Astrid Volquardsen, 2011

Das zweite Bild zum roten Schlepper. Seine Aufgabe war es, das Schiff nach hinten abzusichern. Die Zusammenarbeit aller  Kapitäne ist beeindruckend: Eine Fehlsteuerung und der große Pott würde gegen die Landungsbrücken knallen.

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