© Marc VolquardsenIn der Tate Britain in London gibt es einen gesonderten Ausstellungsbereich für den britischen Maler William Turner. Besonders interessant fand ich die Abteilung, wo sehr ausführlich über Turnes Entwicklung in der Druckgrafik sowie seiner Farbpalette berichtet wurde.
Im Laufe von Turners Leben gab es große Veränderungen in der Herstellung und im Angebot von Pigmenten. Zu Beginn benutzte er vor allen Dingen organische und mineralische Pigmente. Als die Industrie weitere Pigmente auf den Markt brachte, hat Turner diese offensichtlich auch genutzt. Zudem veränderte sich seine Farbpalette durch seine Reisen. Während es in England eher erdige Töne waren, erweiterte und erhellte sich seine Farbpalette durch seine Deutschland- und Italienaufenthalte. Sehr spannend anzuschauen.
In verschiedenen Videodemonstrationen wird dem Besucher anschaulich gezeigt, wie Turners Aquarelltechnik funktioniert.
Als besonderes Highlight findet sich in diesem Extraraum ein Nachbau der Sitzplätze, an denen Kunststudenten früher die Werke von Turner kopieren konnten. An 6 Plätzen durften die Zuschauer gleich selber zum Bleistift greifen. Irgendwie ein cooles Gefühl von einem Original Turner zu kopieren.



In den Waschräumen wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass die Eichhörnchen Essen lieben und man im Zelt nichts essbares liegen lassen sollte. Daran haben wir uns gehalten, nur die Kreativität der Racker hat uns doch überrascht. Ein noch ziemlich volles und fest verschlossenes Nutella-Glas wurde in unserer Abwesenheit geknackt, zur Hälfte leergeschleckt und die andere Hälfte im Vorzelt verteilt.