Beiträge aus »November 2008«:

Aus meiner Arbeit: Föhr

30. November 2008 - 21:39

In einem früheren Blog-Beitrag vom November habe ich über meinen Lieblingsort auf Föhr berichtet.
Die letzte Woche beschäftigte ich mich im Atelier mit der bildnerischen Umsetzung meiner Skizzen.

Kliff bei Hedehusum, 2008, Pastellkreide, 29×78cm,
Privatsammlung
© Astrid Volquardsen

Da die Bildgröße im Blog nicht alle Details wiederzugeben vermag, habe ich zwei Bildausschnitte beigefügt:

Ausschnitt aus Kliff bei Hedehusum
© Astrid Volquardsen

Ausschnitt aus Kliff bei Hedehusum

© Astrid Volquardsen
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Föhr

16. November 2008 - 20:53

Rückblick: Föhr, Sommer 2008

Bei meinem absolutem Lieblingsort auf Föhr handelt es sich um den Strandabschnitt zwischen Utersum und Witsum. Seit unserer ersten Reise nach Föhr vor ein paar Jahren, hat es mir dieser Abschnitt besonders angetan.

Südlich von Hedehusum baue ich gerne meine Staffelei auf.
Wendet sich der Betrachter nach Osten, blickt er über die Godelniederung sowie auf das Kliff von Hedehusum und dahinter auf die Ausläufer des Strandabschnittes von Goting. Je nach Wetterlage tauchen dort am Horizont die Halligen auf.
Im Westen zeigt sich Wittdün auf Amrum am Horizont und nur scheinbar einen Sprung entfernt, heben sich die Dünen der Amrumer Odde ab. Oder auch nicht. Bei schlechter Wetterlage ist im Dunst und Regen nichts zu erkennen.
Auffallend sind die Farben des hier schnell trocken fallenden Watts. Es entsteht ein toller grün, braun, silberner Farbton, den ich so woanders noch nicht wahrgenommen habe.

Diesen Sommer haben sich Licht-und Wolkenspiel von ihrer Schokoladenseite gezeigt und meine Seele zum Schwingen gebracht. Voller Vorfreude fiel zu diesem Zeitpunkt endgültig die Entscheidung, erneut eine Ausstellung auf Föhr durchzuführen.

Hier arbeite ich an einem Bild, auf dem ich den Blick nach Amrum festhalte.

Dieses Mal wird der Schwerpunkt nicht allein auf Föhr liegen, sondern die Inseln Amrum, Sylt sowie die Halligen mit einbeziehen:

»Hallig- und Inselwelten«
23. Mai bis 14. Juni 2009
in Wyk auf Föhr
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Gewitterstimmung

9. November 2008 - 19:04

Rückblick: Amrum, September 2008

Durch die milde, warme Luft und die hereinströmende Kaltfront entstehen Gewitter mit sehr beeindruckenden Wolkenformationen. Leider ist ein Aufenthalt auf dem weitläufigen Kniepsand bei Gewitter nicht ratsam und so muss ich mich mit dem Blick aus dem Dachgaubenfenster begnügen.
Stundenlang verfolge ich die Wolkenberge und unterschiedlichen Farbstimmungen vom Fenster aus. Dabei fällt mir ein besonderes giftiges, kaltes Gelb auf, das sich in den Wolken zeigt. In verschiedenen Farbstudien versuche ich die Farbgebung festzuhalten.

Gegen Abend gibt es eine Regenpause und der Strand bei Norddorf wird in eine Stimmung getaucht, in der die warmen Farben fließend ineinander überlaufen. Perfekt für meine Wischtechnik.

Gewitter am Kniepsand, 2008, Pastellkreide, 12×34cm
© Astrid Volquardsen

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Ausrüstung

2. November 2008 - 14:31

Bei der Pastellmalerei sollten gewisse Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, insbesondere wenn jemand viel in dieser Technik arbeitet und der damit verbundenen Staubbelastung ausgesetzt ist.
In der Vergangenheit herrschte oft die Ansicht, dass ein großer Raum ausreicht, um die Staublast zu verringern. Seit mehreren Jahren habe ich zusätzliche Schutzvorkehrungen getroffen und wie wichtig die sind, zeigt das Beispiel der englischen Künstlerin Jackie Simmons, die 20 Jahre in einem großen Raum gearbeitet hat, ohne weitere Vorkehrungen zu treffen. Mittlerweile klagt sie über Lungenprobleme.

Das hat mich bewogen, an dieser Stelle nochmals deutlich darauf hinzuweisen, wie wichtig dieser Aspekt ist, auch wenn in den Webforen viele Pastellkünstler die Meinung vertreten, dass der Pastellstaub nicht schädlich ist.
Ich empfehle auf alle Fälle einen Mundschutz, auch wenn es Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig ist. Es gibt verschiedene Ausführungen in den Baumärkten. Ich persönlich benutze einen mit Feinstaubfilter. Zusätzlich habe ich einen Luftraumfilter in meinem Atelier. Es gibt auf dem Markt verschiedenste Ausführungen für jeden Geldbeutel. Wichtig ist den Filter regelmäßig zu wechseln!
Speziell für die Anforderungen von Öl-und Pastellmalern entwickelt, wird in Amerika ein Luftraumfilter angeboten, der aber leider sehr hochpreisig ist. Für weitere Infos hier klicken.

Da ich viel die Kreiden auf einem rauen Malgrund verwische, trage ich zum Schutz meiner Hände medizinische Untersuchungshandschuhe (gibt es in der Apotheke). Insbesondere Zahnärzte haben mich bei verschiedenen Veranstaltungen bei boesner darauf hingewiesen, Handschuhe aus Vinyl zu benutzen, da die aus Latex bei häufigem Gebrauch allergische Reaktionen auslösen können.

Für meine Arbeit an der Staffelei habe ich mir als Ablage für die Pastellkreiden eine Box daneben gestellt und diese mit Reis gefüllt. Der Staub der Kreiden und Pinsel wird dadurch im Reis gebunden und fliegt nicht mehr so sehr durch die Luft.

Wer Laminat oder ähnliches unter seiner Staffelei hat, dem empfehle ich einen alten Teppich oder Zuschnitte aus dem Baumarkt drunterzulegen, da dieser herabrieselnde Staubpartikel bindet. Als recht praktisch hat sich auch der Maler-Abdeckflies (z.B. von boesner) erwiesen.

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