Beiträge aus »September 2008«:

Das kleine Format: Margaret Dyer

27. September 2008 - 21:09

Das kleine Format geht in eine neue Runde. In einem Beitrag vom September habe ich über meine Arbeit zu diesem Aspekt geschrieben. (Zum Beitrag: hier klicken).

Heute freue ich mich sehr, über die Bilder im kleinen Format der von mir sehr geschätzten Künstlerin und Pastellmalerin Margaret Dyer zu berichten.

Margaret Dyer ist eine amerikanische Künstlerin, die sich intensiv mit der figürlichen Malerei auseinandersetzt. Sie zeigt Menschen (meistens Frauen) in alltäglichen Momenten. Dabei kommt es ihr nicht auf eine traditionelle Umsetzung der Portraitmalerei an, sie möchte vielmehr die Spannung und Dynamik des menschliches Körpers ins Bild transportieren. Um dieses zu erreichen, achtet Dyer sehr genau auf die Komposition, Verteilung der Tonwerte und Farbe.

Aus verschiedenen Veröffentlichungen kenne ich ihre Bilder, deren Bildmaße sich häufig um die Größe von 60×48 cm bewegen. Dieses Format passt auch sehr zu ihrem sehr dynamischen Malstil und Farbauftrag. Umso überraschter war ich, als ich auf ihrem Blog viele Bilder entdeckte, die alle in dem kleinen Format 18×12 cm gemalt sind.
Trotz des kleinen Formats gelingt es ihr, dass ihr Malstil auch hier seine volle Wirkung entfaltet, das Bild »funktioniert«.

Das abgebildete Bild heißt »Polka-Dot Robe« (18×12cm). Copyright Margaret Dyer

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Aus meiner Arbeit

23. September 2008 - 23:12
Brandung, 2008, Pastellkreide, 12×34cm
© Astrid Volquardsen
Privatsammlung
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Die Galerie Kunst.Stil ist eröffnet

22. September 2008 - 19:31

Eine Vernissage ist doch etwas wirklich tolles. Es bereitet mir immer Spass, so viele neue interessante Leute kennen zu lernen, alte Bekannte mal wieder zu treffen oder zu Internetkontakten das Gesicht pesönlich zu sehen. All das durfte ich bei der Galerieeröffnung wieder erleben. An dieser Stelle vielen Dank an die Besucher, mit denen ich geschnackt (für »Nicht-Norddeutsche«: unterhalten) habe.

Zu den interessanten und sehr sympathischen Gesprächspartnern gehörte auch Patrick Broecker, der ab dem 1. Oktober die künstlerische Leitung der Galerie übernehmen wird. Eine Künstlerseele durch und durch. Wer mehr über ihn und seine Arbeit erfahren möchte: www.patrick-broecker.de.

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Die Ausstellung hängt

17. September 2008 - 20:51


Was für eine Leuchtkraft die Farben entfalten, ist mir heute wieder deutlich vor Augen geführt worden. Im zweiten Raum der Galerie Kunst.Stil haben wir heute meine Bilder gehängt – Leuchtkraft pur. Als Entrée zu diesem Raum sieht man obiges Bild.

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Aus meiner Arbeit

16. September 2008 - 0:06
Vor dem Regen II, 2008, Pastellkreide, 30×60 cm
© Astrid Volquardsen

Dieses Bild wird ab Freitag, 19. September 2008, 17.00 Uhr in der Galerie Kunst.Stil in Hamburg hängen. An diesem Tag wird die Galerie eröffnet. Meine Bilder mit dem Schwerpunkt Sylt stehen dort unter dem Titel »Das kleine Format«.

Galerie Kunst.Stil
Valentinskamp 30
20355 Hamburg


Anlässlich der Galerie-Eröffnung werde auch ich vor Ort sein.

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Notan

14. September 2008 - 20:55

Den Begriff Notan verwende ich des öfteren und daher möchte ich ihn an dieser Stelle erklären.
Der Ausdruck kommt ursprünglich von der ostasiatischen Tuschezeichnung und wird verwendet, um die Helligkeit und Dunkelheit in einem Bild zu bezeichnen. Das original Schriftzeichen wird im Japanischen »no-tan« ausgesprochen und bezieht sich darauf, wie dicht die Tusche aufgetragen ist. Diese ist entweder dicht und dunkel (no) oder mit Wasser vermischt hell (tan).

Künstler haben dieses Prinzip für die Malerei umgesetzt. In kleinen Notan Skizzen kann der Maler die Verteilung der Haupttonwerte schnell ermitteln und damit sehen, ob die Bildkomposition funktioniert. Gelingt es dem Künstler, eine gute Komposition in schwarz/grau/weiß zu finden, wird diese auch in Farbe funktionieren. Nur eine starke Komposition und der Gebrauch der richtigen Tonwerte bringen ein gutes Bild hervor.
Die drei Kurzskizzen zeigen, wie unterschiedlich eine dunkle Landmasse wirken kann, je nachdem, wieviel Gewicht ihr in dem Bild geben wird.
Stimmt der Unterbau nicht, kann auch die schönste Farbe das Bild nicht retten. Der amerikanische Pastellmaler Richard McKinley sagt dazu: »Color gets the glory, but value does the work.« (Die Farbe bekommt den Ruhm, aber die Arbeit erledigen die Tonwerte.)

Notan zum Pastellbild »Ruhiger Abend«
© Astrid Volquardsen

Diese Kurzskizzen müssen nicht aufwendig sein, sondern sind ein Hilfsmittel.

Ruhiger Abend, 2008, Pastellkreide, 13×21 cm
© Astrid Volquardsen

Dieses Bild wird unter anderem ab dem 19. September 2008 in der Galerie Kunst.Stil in Hamburg zu sehen sein.
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