Beiträge aus »August 2008«:

Ordnen meiner Pastellkreiden nach Tonwerten

24. August 2008 - 11:21

Der Tonwert ist die relative Helligkeit oder Dunkelheit eines Farbtons. Da ich als Pastellmaler mir nur bedingt Farben ermischen kann, bin ich darauf angewiesen, helle, mittlere und dunklere Tonwerte in meinem Sortiment zu haben. Mit dem Buch Multi-Brand Color Chart Pastel habe ich nun mein gesamtes Sortiment erfasst, analysiert und nach Tonwerten geordnet. Im Bild sieht man einen Ausschnitt daraus.
Auf einem grauen Bogen Pastel Card (mittlerer Tonwert) habe ich Farbproben sämtlicher Kreiden aufgetragen. Unten findet man die dunkelsten Tonwerte, hier z.B. Rot und Orange, nach oben werden diese immer heller.

Bei meiner Farbkarte habe ich zudem das Prinzip des zylindrischen Farbraumes angewendet. So habe ich einen Farbverlauf von Rot über Orange, Gelb, Grün und Blau zu Violett.
Nachdem ich alle Farben aufgetragen hatte, war für mich auf einem Blick zu sehen, wo es Lücken in meinem Sortiment gibt.

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The Pastel Journal

19. August 2008 - 20:14

In Amerika erscheint ein Kunstmagazin, das sich ausschließlich nur mit der Pastellmalerei beschäftigt. In jeder Ausgabe werden verschiedene Künstler ausführlich mit ihrer Arbeit vorgestellt. In den Interviews geben die Künstler in der Regel sehr bereitweilig Auskunft über ihre Arbeitsmaterialien und Vorgehensweisen. Das englischsprachige Magazin wird abgerundet durch Tips und Ratschläge rund um die Pastellmalerei. Es kann nur direkt bezogen werden über www.pasteljournal.com.

Copyright des Covers durch F+W Publications
Coverbild von Cindy House.

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Föhrer Wattwanderung

11. August 2008 - 13:22

Der Wechsel der Gezeiten ist ein wesentliches Merkmal der nordfriesischen Küste. Das trockenfallende Watt bietet immer wieder neue Eindrücke, da Gezeiten und die Lichtverhältnisse einem ständigen Wechsel unterliegen.
Um einen anderen Blickwinkel in die Weite der nordfrisischen Küstenlandschaft zu bekommen, bietet sich eine Wattwanderung an. Im Juli machten wir uns morgens bei leichtem Ostwind und strahlend blauen Himmel auf den Weg von Föhr zur Nachbarinsel Amrum.

Mein Malerauge findet blauen Himmel nicht unbedingt reizvoll, doch die Küste von Sylt taucht im blauen Dunst auf und ziemlich klar zeichnen sich die Dünenspitzen Amrums ab. Der braune Wattboden mit seinen Rippelstrukturen bietet einen interessanten Farbkontrast. Wie gerne würde ich hier meine Staffelei aufbauen und die Eindrücke festhalten. Meine Sinne sind aufs höchste aktiviert und im Skizzenbuch halte ich Blickwinkel und Ideen fest. Schon jetzt freue ich mich auf die Pastellbilder, die entstehen werden.
Nach einer ca. 8 km langen Tour müssen wir kurz vor Amrum den Priel »Mittelloch« durchqueren. In den letzten Jahren hat er sich vertieft, so dass Badehosen und -anzüge zum Einsatz kommen. Beeindruckend welche Kraft das ablaufende Wasser besitzt! Unser sachkundiger Führer Walter Lehmann hat noch einen flotten Schnack parat: „Ich gehe als Erster durch den Priel. Wenn meine Mütze plötzlich oben auf dem Wasser schwimmt, wissen sie, dass die Kleineren unter ihnen sich weiter rechts halten müssen.”

Als Landratten kann man die Kraft des Wassers und die Wetterverhältnisse an der See schnell falsch einschätzen, deshalb sollten Wattwanderungen immer unter sachkundiger Führung unternommen werden.

Über Tourenvorschläge von Leserseite würde ich mich sehr freuen. Ich stelle diese gern auf diesem Blog weiteren Lesern zur Verfügung – oder nutzen sie einfach die Kommentar-Funktion unter diesem Artikel, um direkt eine Vorschlag zu schreiben.

Web-Links:

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